Deutschland, Bad Brückenau
Malteser Klinik von Weckbecker
Ausstattung
Die Malteser Klinik von Weckbecker befindet sich an einem Südhang im Herzen einer gepflegten
Park- und Gartenlandschaft ca. 5 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt. In der Klinik werden moderne schulmedizinische Erkenntnisse mit bewährten naturheilkundlichen Therapien zum Wohle der Gäste kombiniert. Prävention, Regeneration und Vitalisierung stehen an erster Stelle. Neben der hohen medizinischen Kompetenz ! nden Sie ideale räumliche Gegebenheiten, um sich aktiv zu erholen und neue Energien zu tanken. Die Klinik besteht aus 3 Gebäuden: Gästehäuser I und II mit 105 Zimmern, 3-6 Etagen, Lift, Rezeption, Speiseraum, Fastensaal, Aufenthaltsräume, Naturheilkundliches Therapiezentrum mit umfangreichem Kneippbereich, schönen Gymnastikräumen, moderner Physiotherapie und Anwendungsbasis, Lehrküche, Meditationsraum, Kapelle, Schwimmhalle (7 x 14 m, ca. 28°C), Sauna (Finnische und Bio-Sauna), Infrarotkabine, Fitnessraum, Solarium, Kosmetik, Bibliothek, Liegewiese und Internetraum. Bademantelverleih (ca. 10,00 Euro pro Aufenthalt). Parkplätze (ca.2,00 Euro pro Tag) und Garagenplätze (ca. 3,00 Euro pro Tag) vorhanden.
Check-In: ab 13.00 Uhr, Check-out: bis 11.00 Uhr.
Zimmer
Die komfortablen Einzel- (ca. 12-25 m²) und Doppelzimmer (ca. 20-45 m²) verfügen über Dusche oder Badewanne/WC, teilweise Föhn, Telefon, SAT-TV, Safe und Internetanschluss. Größere Komfort Zimmer mit Balkon oder Terrasse. 1 Vierbettzimmer (ca. 45 m²), 6 Apartments (ca. 30-45 m²) mit Wohn- und Schlafraum. Allergiker- und behindertengerechte Zimmer. Alle Zimmer sind Nichtraucherzimmer.
Verpflegung
Vollpension. Fastendiät oder Mediterran-vegetarische Vollkost aus 100% biologischem Anbau. Alle Mahlzeiten am Tisch serviert. Kostenfreie Mineralwasser- und Teebar. Spezielle Kostformen (z.B. für Diabetiker, Vegetarier, lactose- oder glutenfreie Kost) sind gegen Voranmeldung möglich.
Hauptindikationen
Naturheilkundliche Behandlung von: Übergewicht, Stoffwechsel, Herz-Kreislauf, Zucker, Gelenk-
und Wirbelsäulenerkrankungen, Allergien, Infektanfälligkeit, Bluthochdruck, Kopfschmerzen,
Migräne, Fibromyalgie, Burn-Out-Syndrom
Anwendungen (Auszug)
Ernährungstherapie, Heilfastentherapie, Bewegungstherapie, Ordnungstherapie, Phytotherapie, Homöopathie, Physiotherapie, breites Massageangebot (klassisch, Akupunkt-, Meridian-, Fußreflexzonenmassage), Craniosacrale Therapie, Osteopathie, Biomechanische Muskelstimulation, Colontherapie, Entspannungstherapie (Qi-Gong, progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Meditation, meditativer Tanz, Klangschalen-Meditation), Personal Training, Hydrotherapie nach Kneipp.
Beiträge der Malteser Klinik zur Fastenzeit
Fasten - Frühjahrsputz für Körper und Geist
Eine Heilfastenkur ist keine der üblichen Abspeckmethoden, sondern legt vielmehr den Grundstein für eine langfristige Gewichtsabnahme. Wie das Fasten Lust auf Gesundes machen kann und ein neues Körperbewusstsein schafft, erfahren Gäste in der Malteser Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau am eigenen Leib.
Tägliches Kalorienzählen, ständiges Wiegen und komplizierte Mahlzeitenpläne. Für Silke M. aus Kassel gehört ein solches Verhalten bereits zum Alltag. Wie viele Diäten die 38-jährige Industriekauffrau schon ausprobiert hat, kann sie nicht mehr sagen, nur dass keine davon geholfen hat. „Viele Frauen leben wie Silke M. von einer Diät zur nächsten oder greifen zu Appetitzüglern, Schlankheitsmachern oder Pulvernahrung“, sagt Peter Faulstich, ernährungswissenschaftlicher Leiter in der Malteser Klinik von Weckbecker. Gerade im Frühjahr, wenn der Winterspeck drückt, haben Blitzdiäten und Schlankheitskuren Hochkonjunktur. Ständig werden neue Wundermittel auf den Markt gebracht, die ein noch schnelleres und einfacheres Abnehmen versprechen. „Doch nur selten bringen sie den erhofften Erfolg“, weiß der Diplom-Oecotrophologe aus seiner Arbeit mit übergewichtigen Patienten. Im Gegenteil: Der gefürchtete Jo-Jo-Effekt lässt das Wohlfühlgewicht in weite Ferne rücken. Studien beweisen: 95 Prozent der Menschen, die abnehmen wollen, nehmen sogar zu.
Fasten ist keine HungerkurWird die Nahrungsmenge auf eine bestimmte Kalorienzahl pro Tag reduziert, aktiviert der Körper sein Energiesparprogramm und signalisiert vor allem eines: Hunger! Auf Dauer wird der Verzicht unerträglich und regelrechte Schlemmphasen machen den anfänglichen Erfolg der Diät wieder zunichte. Heilfasten dagegen zeigt, wie man abnehmen kann, ohne dabei in die „Diätenfalle“ zu geraten. Da der Darm durch den völligen Verzicht auf Nahrung ruhig gestellt ist, verschwindet nach 3 bis 4 Tagen auch das Hungergefühl – vorausgesetzt es wird „richtig“ gefastet, erklärt Peter Faulstich, der Heilfastende in der Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau sachkundig begleitet. Die Vorstellung vieler, dass es sich beim Fasten um eine „Hungerkur“ handelt ist daher völlig fehl am Platz. „Fasten hat nichts mit Hungern und Kalorienzählen zu tun“, sagt Peter Faulstich weiter. „Die abgenommenen Pfunde sind eher ein positiver Begleiteffekt, der die Fastenden dazu motiviert, ihr Essverhalten genauer unter die Lupe zu nehmen und alternative Ernährungsmethoden auszuloten.“ Dazu bietet die Fachklinik für Naturheilverfahren ihren Gästen neben der individuellen Ernährungsberatung die Möglichkeit, in der Lehrküche selbst Hand anzulegen und kalorienarme und trotzdem schmackhafte Speisen zuzubereiten. Ein gezieltes Bewegungs- und Entspannungstraining motiviert die Fastenden darüber hinaus, eingefahrene Muster zu durchbrechen und das Bewusstsein für einen gesunden Lebensstil zu schärfen. „Fasten soll Lust auf Gesundes machen und ein neues Körperbewusstsein vermitteln“, fasst der Ernährungswissenschaftler zusammen.
Viele Menschen haben Angst, dass sie beim Fasten vom Fleisch fallen – was aber keineswegs der Fall ist, da der Körper genügend Energiereserven bereithält. In den ersten ein bis zwei Tagen zieht der Organismus seine Energie hauptsächlich aus den gespeicherten Kohlenhydraten. Nach und nach werden dann die Fettreserven angezapft und der Stoffwechsel kommt immer mehr in Fahrt. Nicht nur die Pfunde purzeln, auch giftige Stoffe, die in den Fettpölsterchen gespeichert sind, werden über Leber, Galle und Niere entgiftet und über den Darm ausgeschieden. Um die körperlichen Prozesse beim Fasten zu unterstützen, rät Peter Faulstich außerdem seinen Patienten, sich regelmäßig zu bewegen. Auf dem Programm der Klinik von Weckbecker stehen unterschiedliche Sportarten wie Joggen, Nordic Walking und Schwimmen aber auch Gymnastik sowie Ergometer- und Krafttraining, die von qualifizierten Physiotherapeuten und Sportlehrern vermittelt werden.
Essen als Beruhigungspille und TrostspenderDass Essen auch immer dazu dient, unangenehme Gefühle zu kompensieren, kennt jeder aus eigener Erfahrung. Wir essen, wenn wir traurig sind, einsam, zur Beruhigung oder als Ersatz für Bedürfnisse, die im Alltagsstress untergehen und nicht die notwendige Aufmerksamkeit erhalten. Wer fastet, hat keine Möglichkeit, seine Gefühle durch Essen zu manipulieren oder von ihnen abzulenken. „Bei den meisten Gästen, die wir beim Heilfasten begleiten, entsteht ein sehr starkes Bedürfnis, etwas an ihrer Situation zu verändern“, sagt der Ernährungswissenschaftler. Dies erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen, Problemen und den Zielen, die man im Leben verfolgen möchte. Nur wer die eigentliche Ursache seiner Gewichtsprobleme versteht, wird auch langfristig sein Gewicht reduzieren können. In seinem Buch „Mein Weg zum Wohlfühlgewicht – die Lust am leichteren Leben“ widmet sich Peter Faulstich speziell den übergewichtigen Patienten, die mit einer Fastenkur den Grundstein für eine Ernährungsumstellung setzen möchten.
Nach ihren fehlgeschlagenen Diätversuchen, die sie immer mehr in den Teufelskreis von Schuldgefühlen, Fressanfällen und schlechtem Gewissen geführt haben, hat auch Silke M. das Heilfasten für sich entdeckt. In einer 14-tägigen Heilfastenkur in der Klinik von Weckbecker hat sie 5 kg abgenommen, weniger als jede Diät verspricht. Dafür ist ihr das ursächliche Problem für ihre Gewichtsprobleme zum ersten Mal wirklich bewusst geworden und daran möchte sie in Zukunft arbeiten. Peter Faulstich bringt es auf den Punkt: „Der Erfolg für die langfristige Gewichtsreduktion hängt nicht davon ab, wie viel man während des Fastens abnimmt, sondern ob man bereit ist, seinen Lebensstil grundlegend zu ändern“.
Auszeit für die Seele – Neue Kraft für den Beruf tanken
Immer mehr Menschen geraten an ihrem Arbeitsplatz unter Druck und fühlen sich erschöpft und ausgebrannt. Eine Auszeit in der Malteser Klinik von Weckbecker bringt Körper, Gefühl und Geist wieder in Einklang.
Stress, zahllose Überstunden, keine Zeit für die Familie, Konkurrenzdruck, Angst um den Arbeitsplatz – für immer mehr Menschen wird der Beruf zur Last. Insbesondere Führungskräfte aus der Wirtschaft haben immer häufiger das Gefühl, gelebt zu werden statt selber zu leben. Desinteresse und Gleichgültigkeit, Zweifel am Sinn der Arbeit nagen am Selbstwertgefühl.
Eine Studie des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) zur psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz diagnostiziert eine wachsende psychische Belastung der Arbeitnehmer durch die Veränderungen in der Arbeitswelt: Berufstätige kommen gereizt nach Hause, können abends und am Wochenende nicht mehr abschalten. Auf Dauer macht das krank. Rund 30 Prozent aller Ausfalltage von Mitarbeitern gehen demnach inzwischen auf arbeitsbedingte Erkrankungen zurück. Gereiztheit, Kopfschmerzen, häufige Erkältungen, Magenverstimmungen oder Tinnitus sind keine Seltenheit.
Zeit für Ruhe und Innere EinkehrSo weit muss es nicht kommen. Eine Auszeit für die Seele kann eine sinnvolle Prophylaxe sein. In Bad Brückenau, dem Sitz der Malteser Klinik von Weckbecker, vertraut man auf eine Kombination verschiedener Behandlungsansätze. Dazu zählen etwa Heilfasten, Ernährungstherapie, Physiotherapie, Hydrotherapie, Mentaltraining und Ordnungstherapie.
Dr. med. Joachim Wernicke, Medizinischer Leiter der Klinik von Weckbecker, erläutert: „Ziel unseres Therapieansatzes ist es, die mentale und physische Erschöpfung ganzheitlich und vorbeugend zu behandeln. Einen hohen Stellenwert hat eine gesundheitsorientierte Lebensführung.“
„Unsere wichtigste Säule der Therapie ist das Heilfasten,“ sagt Dr. med. Wernicke. „Heilfasten ist eine ideale Gelegenheit, sich eine Auszeit zu nehmen und den eigenen Lebensweg neu zu überdenken.“
Dabei verschafft der bewusste Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel nicht nur dem Organismus eine willkommene Erholungspause. Wer fastet, sucht neben der Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Linderung gesundheitlicher Beschwerden oft noch etwas anderes: Ruhe und innere Einkehr.
Neue Kraft für neue HerausforderungenDer Benediktinerpater Dr. Anselm Grün, geistlicher Berater und einer der bekanntesten Autoren spiritueller Bücher sowie ausgewiesener Fastenexperte, erläutert:
„Das Ziel des Fastens im Christentum war, besser beten zu können, wacher sein zu können und nicht einfach so dahinzuleben. Fasten will den Menschen nach Innen führen. Wenn man fastet sollte man bereit sein, sich mit der eigenen Wahrheit zu konfrontieren und sich Zeit lassen, auszusteigen aus der Tretmühle des Alltags, und braucht eine gewisse Offenheit für das, was geschieht.“
Insbesondere für gestresste Führungskräfte ist Heilfasten eine Chance zur Neuorientierung. Anselm Grün: „Fasten führt zu einer achtsamen Lebensweise und kann eine Hilfe gegen Burnout sein. Führungskräften empfehle ich einmal im Jahr eine Fastenkur zu machen. Es ist ein Frühjahrsputz für die Seele. Alles was in Unordnung geraten ist wird neu geordnet. Fasten hilft, innerlich frei zu werden und als neuer Mensch wieder an die Arbeit zu gehen.“
Um Abstand zu nehmen und zur Ruhe zu kommen, ist es von Vorteil, in einer Gruppe mit Gleichgesinnten zu fasten, fernab von übervollen Terminkalendern und häuslichen Verpflichtungen. „Da ist es wichtig, dass der Fastende Begleitung und Unterstützung findet, wenn er sie braucht“, sagt Wolfgang Heinemann, der Fastende in der Malteser Klinik von Weckbecker seelsorgerisch und spirituell begleitet Die Klinik von Weckbecker bietet auf Wunsch ihren Gästen nicht nur eine umfassende medizinische Betreuung, sondern auch eine therapeutische und seelsorgerische Begleitung an. In regelmäßigen Kursen stehen Experten in Einzel- und Gruppengesprächen zur Seite, begleiten die Fastenden bei der Meditation oder laden sie zum Gottesdienst ein.
Seelsorgerische und spirituelle Betreuung durch eigene Seelsorger und Mönche des Benediktiner Klosters Münsterschwarzach sowie Vorträge runden das Therapiekonzept ab.
Haftungsausschluss:
Für medizinische und physiotherapeutische Leistungen ist MediKur-Reisen lediglich Vermittler!